Am Anfang war nur ein weißes Blatt. Dann Hellviolett. Einfach, weil mir danach war. Das helle Violett wollte einen Gegenpol. Also kam Ultramarin. Dann feine Linien. Hellblau. Ein paar wilde Spuren. Rot.
Und irgendwann, mitten in all den Farben und Linien, war plötzlich dieser Ort. Und ich dachte: Da fehlt ein Haus.
Ich liebe diesen Moment beim intuitiven Malen: wenn ich aufhöre zu planen, was entstehen soll, und stattdessen immer wieder nur frage:
Was braucht das Bild als Nächstes?
Und aus einem weißen Blatt wird etwas, das vorher noch nicht existiert hat. Ein kleiner Ort irgendwo zwischen Beobachtung und Fantasie.
Would you move there?
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